GHG Protocol

Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist der weltweit meistgenutzte Standard dafür, wie Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen messen, berechnen und berichten.

Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist der meistgenutzte internationale Standard dafür, wie Unternehmen und Organisationen ihre Treibhausgasemissionen messen, berechnen und berichten. Es bildet die „Bilanzierungsregeln“ für Klimadaten, und über 90 % der weltweit größten Unternehmen nutzen es.

Was regelt das GHG Protocol?

  • Wie Emissionen berechnet werden
  • Welche Datentypen verwendet werden können
  • Wie Qualität und Dokumentation gehandhabt werden
  • Wie Emissionen kategorisiert und berichtet werden

Auf das GHG Protocol geht auch die Einteilung in Scope 1, 2 und 3 zurück. Sie stellt sicher, dass Emissionen nach ihrer Quelle zugeordnet werden, damit die Klimabilanz konsistent und vergleichbar ist.

Welche Gase sind erfasst?

Das GHG Protocol umfasst die sieben im Kyoto-Protokoll definierten Treibhausgase. Sie werden in CO2e umgerechnet, damit sie addiert werden können. Andere klimawirksame Gase, zum Beispiel bestimmte Kältemittel, müssen separat erfasst und außerhalb der Scopes berichtet werden.

Standortbasiert und marktbasiert

Das GHG Protocol verlangt, dass strombezogene Emissionen auf zwei Arten berichtet werden: standortbasiert und marktbasiert. Beide Werte müssen enthalten sein, auch unter der CSRD.

Das GHG Protocol in Enity EMS

Das Klimabilanzmodul von Enity EMS basiert auf dem GHG Protocol. Es deckt Scope 1, 2 und relevante Scope-3-Kategorien ab, unterscheidet zwischen standort- und marktbasierten Emissionen und kann mehrere Scope-Werte pro Ressourcentyp anwenden.

Weiterlesen

Verwandte Begriffe

In der Praxis erleben

Möchten Sie eine Klimabilanz nach dem GHG Protocol sehen? Vereinbaren Sie eine Demo, und wir zeigen Ihnen, wie es mit Ihren eigenen Daten funktioniert.

Partner login